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hxneXt.de

Das neue Glasfasernetz im Kreis Höxter.

 

hxneXt – Informationsveranstaltungen

| 12. Dezember 2018 |
in Brakel-Gehrden | Veranstaltungsort: Gasthof Rogge “Zur alten Post” | Beginn: 19:00 Uhr

während der Informationsveranstaltung informiert die sewikom GmbH über den Breitbandausbau und die dazugehörigen Tarife für den Ortsteil Gehrden.

BeSte Stadtwerke GmbH und sewikom GmbH

Zusammenarbeit für mehr

Kundennähe und mehr Anschluss.

Beverungen/Kreis Höxter. Eine Anlaufstelle für Kunden in Sachen Glasfaser-Internet, Telefon, TV, Strom und Gas. Die BeSte Stadtwerke GmbH und die sewikom GmbH werden im Kreis Höxter zukünftig vertriebsseitig – im Bereich der Kundenbetreuung – kooperieren.

Die BeSte Stadtwerke GmbH und die sewikom GmbH schließen eine Allianz für die gemeinsame Kundenbetreuung im Kreis Höxter, dass gaben die beiden Unternehmenslenker, Stefan Wagner-Schlee (seit dem 1. September 2018 neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der BeSte Stadtwerke GmbH) und Kai-Timo Wilke (Geschäftsführer der sewikom GmbH) jetzt in Beverungen bekannt.

„Mit unserer Kooperation „GEMEINSAM GEHT MEHR ANSCHLUSS“ möchten wir die zukünftige Bedeutung lokaler und regionaler Anschlussgrundversorgung sowie die dazugehörige Kunden- und Servicenähe unterstreichen. Unser gemeinsames Vertriebsgebiet im Kreis Höxter ist geradezu prädestiniert für unsere Beratungs- und Vertriebs-Allianz“, so die beiden Unternehmensverantwortlichen im Einklang.

| Kooperation für mehr Kunden- und Servicenähe.
Für die Kunden und Interessenten der beiden Unternehmen im Kreis Höxter bedeutet dies, dass sie direkt in den Beste-Kundenzentren beraten werden und buchen können, wenn sie sich beispielsweise für einen neuen hxneXt.de-Anschluss (Internet, Telefon, TV) interessieren. Und die Außendienstberater der sewikom GmbH haben – neben Ihren Telekommunikationsprodukten – auch Informationen und Formulare zum Strom- und Gas-Anschluss der BeSte Stadtwerke mit im Gepäck und beraten vor Ort oder bei einer der vielen Informationsveranstaltungen zum neuen Breitbandnetz im Kreis Höxter.

| Über 500 km Glasfaserleitung für schnelles Internet im Kreis Höxter ab 2019.
Das neue Glasfasernetz im Kreis Höxter mit einer Gesamtlänge von mehr als 500 km entsteht bis in die erste Hälfte 2019. Der Ausbau des NGA-Breitbandnetzes erfolgt auf Basis einer FTTC-Netzarchitektur (Fibre to the Curb) in Verbindung mit der Vectoring-Technologie. Das Glasfaserkabel wird bis zum Kabelverzweiger im Ort verlegt (FTTC), für den weiteren Datentransport bis zum Gebäude wird dann das bestehende Kupferkabel genutzt, die Vectoring-Technologie optimiert die Leistung des Kupferkabels und sorgt so für den möglichen Transport noch höherer Datenmengen. Die 50 und 100 Mbit/s-Tarife sind bereits jetzt buchbar – die Verfügbarkeitsabfrage ist unter www.hxnext.de möglich.

Die BeSte Stadtwerke GmbH

Die BeSte Stadtwerke GmbH freut sich, mit dieser Kooperation das Angebot im Kundenservice zu erweitern. Dietmar Hillebrand, Vertriebsleiter des Stadtwerkeverbunds, betont die Bedeutung und Aufwertung der fünf Vertriebsstandorte: „Wir sind im ganzen Kreis Höxter sehr gut erreichbar und setzen auf die persönliche Beratung und Präsenz vor Ort – ganz nach unserem Leitsatz „Aus der Region, für die Region“. Dies spiegelt auch die Kooperation mit der sewikom GmbH wider, die den gleichen Ansatz verkörpert. Mit dem Angebot eines weiteren leitungsgebundenen Produktes eines Partners aus der Region bieten unsere Kundenzentren nun einen zusätzlichen Mehrwert. Wir freuen uns den Bürgerinnen und Bürgern in der Region endlich den Zugang zum schnellen Internet zu erleichtern.“

Der 2013 gegründete Zusammenschluss der Stadtwerke Beverungen, Steinheim, Bad Driburg, Borgentreich und Warburg versorgt über 53.000 Kundinnen und Kunden mit Energie und betreibt in diesen Städten Kundenzentren. Neben dem Angebot von Strom, Gas, Wärme und Energiedienstleistungen, wie zum Beispiel Energieberatungen, sind nun auch die Tarife für Glasfaser Internet von hxnext.de erhältlich.

Spatenstich für das schnelle Internet im Kreis Höxter „hxneXt.de“

Beverungen/Kreis Höxter. Mit dem offiziellen Spatenstich in Beverungen-Herstelle ist der Ausbau für das schnelle Glasfasernetz im Kreis Höxter jetzt gestartet!

Da für das neue Glasfasernetz die Leerrohre im Boden verlegt werden müssen, wird die erste Ausbauphase durch die spezialisierten Tiefbauarbeiten geprägt. Mit neun Baustellenteams wird gestartet, um den Ausbau von Beginn an dynamisch und strukturiert zu gestalten. Für die Leerohrverlegung werden diese verschiedenen Bautechniken eingesetzt:

  • Klassischer Tiefbau (Entsiegelung, Bagger- und Schachtarbeiten, Versiegelung)
  • Horizontalbohrverfahren
  • Grabenfrästechnik
  • Kabelpflugtechnik

Mit der wirtschaftlichen Kabelpflugtechnik kann an einem Arbeitstag beispielsweise circa ein km Leerrohr verlegt werden, in das später das Glasfaserkabel mit Druckluft eingeblasen wird. Das Glasfaserkabel wird bis zu den Multifunktionsgehäusen (FTTC-Netzarchitektur) in die Ortschaften im Kreis Höxter verlegt. Mithilfe der Multifunktionsgehäuse wird die Bandbreite dann mittels der sogenannten „Vectoring“-Technologie, über die bestehenden Kupferleitungen, zu den entsprechenden Anschlüssen übertragen. Aktiviert wird das schnelle Glasfasernetz im Jahr 2019 – nachdem der Ausbau im gesamten Ausbaugebiet abgeschlossen ist.

|Bauabschnitte

Aktuell wird das neue Glasfasernetz in folgenden Ortschaften ausgebaut:

  • Warburg Welda,
  • Warburg Germete,
  • Warburg Menne,
  • Warburg Nörde,
  • Beverungen Würgassen,
  • Beverungen Herstelle.

  In den nächsten vier Wochen folgen dann:

  • Warburg Ossendorf,
  • Warburg Hohenwepel,
  • Beverungen Jakobsberg,
  • Beverungen Haarbrück,
  • Borgentreich,
  • Nieheim,
  • Willebadessen

 und innerhalb der nächsten sechs Wochen wird dann der Glasfaserausbau für diese Ortschaften beginnen:

  • Marienmünster,
  • Steinheim,
  • Bad Driburg,
  • Beverungen (verbleibende Abschnitte),
  • Brakel,
  • Höxter,
  • Warburg (verbleibende Abschnitte)

15 Millionen Euro fließen in den Breitbandausbau im Kreis Höxter

Höxter | 16. Januar 2018

Ein neues Glasfasernetz bringt das schnelle Internet zukünftig auch in die bisher unterversorgten Gebiete („Weiße Flecken“) im Kreis Höxter. Der Breitbandausbau in den Ortschaften wird mit zehn Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl überreichte heute im Kreishaus die Förderbescheide des Landes und der EU für die zehn Städte an die Bürgermeister.

Darüber hinaus werden in diesem Jahr noch weitere 3,2 Millionen Euro Fördermittel des Bundes und des Landes in den Breitbandausbau in den „weißen Flecken“ der Gewerbegebiete im Kreis Höxter fließen. „Diese Fördermittel ermöglichen eine gigantische Investition in den Breitbandausbau im Kreis Höxter“, freut sich Landrat Friedhelm Spieker über die millionenschwere Förderung. Mit dem Eigenanteil der Kommunen ergibt sich ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 15 Millionen Euro in den kreisweiten Breitbandausbau in den „weißen Flecken“ in Ortschaften und Gewerbegebieten im Kreis Höxter.

„Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist ein zentraler Standortfaktor. Schnelles Internet ist nicht nur wichtig für die Sicherung von Arbeitsplätzen, sondern auch für die Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum. Damit unsere Dörfer im Kreis Höxter als Wohnstandort weiterhin attraktiv bleiben, ist der schnelle Anschluss an die Datenautobahn mittlerweile genauso wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung“, betonte Landrat Friedhelm Spieker die Bedeutung der Zuwendung in zweistelliger Millionenhöhe. Dies sei einer der größten Förderbeträge, der bisher in den Infrastruktur-Ausbau im Kreis Höxter geflossen sei.

Die Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Detmold, Marianne Thomann-Stahl, überreichte im Kreishaus in Höxter den Förderbescheid die Förderbescheide für die zehn Städte persönlich an die Bürgermeister. „Die Förderung des glasfaserbasierten Breitbandausbaus in allen Städten des Kreises Höxter mit mehr als zehn Millionen Euro ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Ziele der Landesregierung, das Land in allen Regionen innovativ und wettbewerbsfähig zu gestalten. Ich danke allen Beteiligten im Kreis Höxter, die dieses richtungsweisende Projekt zum Erfolg geführt haben“, sagte die Regierungspräsidentin.

 

Der bundesweit anerkannte Breitbandexperte Dr. Martin Fornefeld, Geschäftsführer der Micus Strategieberatung GmbH, sagte im Kreishaus: „Die Verlegung der Glasfaser in jedes unterversorgte Gebiet in allen zehn Städten ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines kompletten glasfaserbasierten Gigabitnetzes.“ Dieser zukunftsfähige Breitbandausbau werde mittelfristig in ganz Deutschland erforderlich sein. Die Micus Strategieberatung war von allen Kommunen im Kreis Höxter mit der technischen und vergaberechtlichen Begleitberatung beauftragt worden.

Für die Bürgermeister der zehn Städte im Kreis Höxter sagte Beverungens Bürgermeister, Hubertus Grimm: „Der kreisweite Breitbandausbau ist ein Meilenstein auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft. Dies ist ein exzellentes interkommunales Gemeinschaftsprojekt zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in den bisher unterversorgten Ortschaften.“ Damit würden endlich auch die bisher „weißen Flecken“ zukunftsfähig im Sinne der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche.

Der marktgetriebene Ausbau der Breitbandinfrastruktur greift im ländlichen Raum nur unzureichend. Dies liegt an den hohen Investitionskosten einerseits und der
vergleichsweise geringen Nachfragedichte andererseits. „Hier greift die Förderung, um
die Wirtschaftlichkeitslücke beim Breitbandausbau zu schließen“, erklärte der Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, Michael Stolte.

Unter der Federführung des Kreises Höxter und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter wurden die Fördermittel erfolgreich eingeworben und die komplexen Vergabeverfahren für die Städte jetzt zum Abschluss gebracht. „Bis Mitte 2019 soll ein kreisweites Glasfasernetz mit einer Gesamtlänge von 440 Kilometern entstehen“, sagte Stolte und gab das Ergebnis des Vergabeverfahrens bekannt. Der kreisweite Breitbandausbau erfolgt durch das 2007 gegründete Beverunger Breitbandinternet- und IT-Unternehmen Sewikom GmbH.

„Durch den Internetausbau der nächsten Generation werden nach Fertigstellung des Netzes die Bewohner von rund 13.400 Liegenschaften mit Download-Geschwindigkeiten von rund 50 Mbit pro Sekunde im Internet surfen können“, nannte der Geschäftsführer der Sewikom GmbH, Kai-Timo Wilke, die Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger in allen zehn Kommunen und ihren Ortschaften. Nach dem Ausbau des neuen Glasfasernetzes werde das schnelle Internet voraussichtlich ab Mitte des kommenden Jahres über kreisweit mehr als 180 Kabelverzweiger in den Ortschaften in die Haushalte verteilt. Erst ab dann wird es für die Bürgerinnen und Bürger möglich sein, die schnelle Internetanbindung zu nutzen. 

„Heute Morgen ist auch die notwendige Zustimmung der Bundesnetzagentur zu den Kooperationsverträgen eingetroffen, so dass der Ausbau des Glasfasernetzes noch im Frühjahr beginnen kann“, gab Stolte bekannt. Im ersten Quartal 2018 werde auch das Vergabeverfahren für den Breitbandausbau in den weißen Flecken der Gewerbegebiete abgeschlossen.